Coronavirus

WAS ARBEITGEBER IN BEZUG AUF SARS-CoV-2 BEACHTEN SOLLTEN

Die Verunsicherung angesichts des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ist zur Zeit sehr groß.
Wir haben einige nützliche Informationen für Arbeitgeber zusammen gestellt.

Laut § 618 BGB sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, alles zu unternehmen, um die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten. In Bezug auf COVID-19 herrscht deshalb eine große Verunsicherung. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Mitarbeiter zu informieren und verstärkt auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen einzugehen, z.B. mit Hilfe von Plakaten und Schulungen.

Unternehmen sollten sich auf mögliche krankheitsbedingte Personalengpässe vorbereiten, indem sie Vertretungsregelungen, insbesondere für Schlüsselpositionen, erarbeiten. Hier können wir als Ihr Personaldienstleister Unterstützung anbieten! Auf Dienstreisen sollte aufgrund von Quarantänebestimmungen möglichst verzichtet werden.

Von der Arbeit darf man nicht aus Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19 fernbleiben. Mitarbeiter können sich unentgeltlich freistellen lassen oder Urlaub nehmen, dies jedoch nur in Absprache mit dem Arbeitgeber. Ein Recht auf Freistellung wegen Angst vor COVID-19 existiert nicht. Anders sieht es bei Krankschreibungen und behördlicher Quarantäne aus.

Unabhängig davon, ob die Quarantäne in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort angeordnet wird, greift das Infektionsschutzgesetz. Hiernach wird der Verdienstausfall von der zuständigen Behörde (z.B. dem Gesundheitsamt) des jeweiligen Bundeslandes geleistet (§ 56 Infektionsschutzgesetz).

Bei vorübergehendem Auftragsmangel aufgrund von COVID-19 Arbeitgeber können Arbeitgeber bei der örtlichen Arbeitsagentur für ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen. Informationen dazu stellt die Bundesagentur für Arbeit hier für Sie bereit.

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